Montag, 27. Februar 2006
Via Duncan nach Vancouver
Nachdem wir noch ein paar schoene Tage in Victoria hatten, mit viel gutem Essen und schoenen brewpubs, in denen es selbstgebrautes Bier gibt, High Tea in Oak Bay, und einer Besichtigung des Maritime Museums, hat uns am Mittwoch Lindsays Vater abgeholt und wir sind zu Lindsays Eltern nach Duncan gefahren. Lindsays Mutter hat fuer uns gekocht und wir haben uns abends mit der Familie unterhalten. Am Donnerstag sind wir dann durch Duncan gefahren. Allerdings haben wir es nicht geschafft, den legendaeren groessten Hockeyschlaeger der Welt anzusehen. Schade. Ansonsten ist Duncan aber ein schoenes kleines Staedtchen und auch die Landschaft ringsrum ist toll. Wir haben dann eine 80 Jahre alte Bekannte von Lindsay in ihrem Haus direkt an der Kueste Besucht und dort noch einen Spaziergang gemacht. Duncan liegt an der Ostkueste von Vancouver Island, also hat man keinen Ausblick auf den freien Pazifik, sondern stattdessen in Richtung canadisches Festland. Wir konnten bis zu Saltspring Island gucken, einer Insel die wir auch schon aus dem Flugzeug sehen konnten. Abends wollten wir dann was typisch deutsches Kochen... da uns Schnitzel zu langweilig war, haben wir dann kurzerhand Cordon Bleu gemacht. Lecker, aber eine ganzschoene Sauerei... mit Kartoffelsalat.

Faehre nach Vancouver
Freitag sind wir dann schon um 6:30 aufgestanden, denn wir wollten die Faehre um 8:30 von Nanaimo nach Vancouver erwischen. Es war wunderschoenes Wetter und schon die Fahrt zur Faehre war schoen. Waehrend der Ueberfahrt hatten wir einen tollen Ausblick aufs Festland und die Berge und spaeter dann zurueck auf Vancouver Island. Ich (Daniel) habe fast die meiste Zeit auf dem Sundeck verbracht, nur zwischendurch zum Verdruecken der restlichen Cordon Bleus habe ich mich mal zu den Frauen gesetzt...
Auf der Faehre

Gegen 10:30 sind wir dann in Horseshoe Bay angekommen, von wo aus wir mit Sack und Pack in de Innenstadt und dann weiter zur UBC (University of British Columbia) gefahren sind. Kelties Freund Jon studiert dort Physik und hatte fuer uns eine Tour beim TRIUMF-Beschleuniger organisiert. Unsere Rucksaecke konnten wir in seinem Bureau abstellen unnd dann sind wir zum Beschleuniger gefahren. Sehr interessant. TRIUMF steht fuer TRI-University Meson Facility und ist ein grosses Zyklotron.

Jon hat uns angeboten, das wir unsere gesamte Zeit in Vancouver bei ihm verbringen koennen, das konnten wir natuerlich nicht ablehnen. Als Dank dafuer kriegt er heute abend ein Cacasonne Spiel von uns geschenkt, Jon mag naemlich Brettspiele und besonders die deutschen sind wohl sehr gut. Wir haben Freitag und Samstag schon Spieleabende gemacht und dabei hat sich herausgestellt, das er die Siedler von Catan gerne mag - aber nicht hat. Eigentlich wollten wir ja auch das besorgen... haben wir aber nicht.
Samstag und Sonntag haben wir im wesentlichen Downtown verbracht. Leider war das Wetter nicht so toll und gestern hat es dann irgendwann so geregnet, dass uns die Lust am Rumlaufen vergangen ist. Aber heute war es dann etwas besser und wir haben uns schliesslich Fahrraeder ausgeliehen und eine Radtour um den Stanley Park gemacht. Der Stanley Park ist eine riesiger Park direkt neben Downtown Vancouver und hat dabei fast die gleiche Groesse wie Downtown selbst.
Radfahren im Stanleypark
Lindsay ist gestern schon wieder nach Hause gefahren und auch wir werden schon morgen Abschied von Vancouver nehmen. Unsere Zugtickets haben wir schon abgeholt - sie kann also losgehen, die grosse Zugreise gen Osten.

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Dienstag, 21. Februar 2006
Victoria - die ersten Tage
Nachdem wir nun schon ueber zwei Tage hier sind, ist es mal wieder Zeit fuer ein kleines Update. Ich habe zwar wieder nicht so viel Zeit zum Schreiben, der letzte Beitrag war ja auch ziemlich uebers Knie gebrochen, aber schliesslich sind wir ja nicht zum Internetsurfen hier sondern zum Urlaub machen. Gestern (Sonntag) haben wir uns natuerlich erstmal Victoria angeguckt. Es war wunderbares Wetter, blauer Himmel und ueber fuenf Grad warm. Victoria ist eine schoene Stadt im englischen Stil mit einem kleinen Hafen und einem Grossen Parlamentsgebaeude (Vic ist die Hauptstadt von British Columbia).
Lindsay mit uns am hafen
Wir haben uns Chinatown angesehen, wo es eine Menge Laeden mit allem moeglichen Krams gibt. In einem haben wir ein komisches Getraenk mit schleimigen Kugeln getrunken... lecker :)

Abends sind wir dann ins "Swan's" gegangen, einer netten Kneipe mit Livemusik und gutem Essen. Lindsay hatte die Idee sich in Schale zu werfen, also sind sie, ihre Mitbewohnerin Keltie und Susi in schicke Kleider geschluepft...

Heute war dan schlechteres Wetter und wir waren im Royal BC museum. Dort war eine nette Austellung mit Bildern von Linda McCartney aus den 60ern. Ausserdem war viel interessantes zur Geschichter der Ureinwohner und der weissen Siedler zu sehen. jetzt wollen wir gleich wieder essen gehen, deshalb ist an dieser Stelle wieder Schluss. Ihr koennt Euch hier uebrings anmelden und Kommentare sind natuerlich jeder Zeit willkommen :)

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Sonntag, 19. Februar 2006
Hinflug und Ankunft in Victoria
Jetzt hat sie also begonnen - unsere Kanadareise. Unser Hinflug von Hamburg ueber Frankfurt und Vancouver nach Victoria war gut. Besonders spannend war das letzte Stueck in einer kleinen Porpellermaschine (eine Dash 8). Auf der Transatlantikstrecke war es leider groesstenteils bewoelkt, so dass wir nur ein kleines Stueck von Groenland erspaehen konnten. Kurz vor den Rockies wurde es dann aber besser und wir haben wunderschoene Berge gesehen und hatten einen tollen Ausblick auf Vancouver bei der Landung. Schade war nur, dass wir direkt ueberm Fluegel sassen.

Vor unserer Ankunft in Victoria war noch nicht klar, ob wir abgeholt werden wuerden. Nachdem niemand zu sehen war, verriet uns Lindsays Anrufbeantworter, dass wir einfach zu ihr kommen sollten, und da gerade ein Bus fuhr haben wir einfach den genommen... ohne wirklich zu wissen wo wir aussteigen muessen. Wir haben aber die richtige Station erwischt und an der Bushaltestelle war auch gleich ein hilfsbereiter Kanadier, der uns den Restlichen Weg gezeigt hat.

Bei Lindsay gab es dann gleich leckeren Nudelauflauf. Das verlockende Angebot noch auf ein Bierchen wegzugehen haben wir dann aber ausgeschlagen, schliessleich war es schon 4 Uhr morgens unserer Zeit, und wir sind um halb sieben aufgestanden. Also haben wir uns ins Bett gelegt und erstmal ausgeschlafen. Heute frueh gab es dann ein reichhaltiges Freuhstueck - Eier, Wuerstchen, French Toast, Bacon etc... Sehr lecker. Und jetzt wollen wir uns gleich die Stadt etwas angucken - deshalb war's das jetzt auch fuers erste... bald gibt's sicherlich auch ein paar Bilder und hoffentlich mehr spannende Geschichten...

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